Der Deutsche Kulturrat fordert die Bundesregierung auf, rechtzeitig die Voraussetzungen für eine weitere Förderperiode des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ zu schaffen. Im Bundeshaushalt 2027 müssten dafür Mittel mindestens in bisheriger Höhe bereitgestellt und die Finanzierung ab 2028 abgesichert werden.
Die dritte Förderperiode von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ endet 2027. Damit das erfolgreiche Bundesprogramm ohne Unterbrechung fortgesetzt werden kann, müssen die Förderrichtlinie und die Ausschreibung für eine neue Förderperiode noch 2026 auf den Weg gebracht werden. Das fordert der Deutsche Kulturrat in einer aktuellen Stellungnahme.
Kulturelle Teilhabe bundesweit ermöglichen
Seit dem Start im Jahr 2013 eröffnet „Kultur macht stark“ Kindern und Jugendlichen, die bislang nur wenige Zugänge zu außerschulischen Bildungsangeboten haben, Möglichkeiten zur kulturellen Teilhabe. Nach Angaben des Deutschen Kulturrates werden rund 90 Prozent der Angebote von Kindern und Jugendlichen wahrgenommen, die ansonsten nicht an der außerschulischen Kinder- und Jugendbildung teilnehmen.
Das Programm ist bundesweit vertreten: Seit seinem Beginn wurden in 99 Prozent aller Kreise und kreisfreien Städte Bündnisse für Bildung unterstützt. Knapp 37 Prozent der Projekte werden in ländlichen Räumen angeboten.
Umgesetzt wird das Programm durch bundesweit tätige Programmpartner. Sie leiten die Fördermittel an lokale Bildungsbündnisse außerschulischer Bildungsträger weiter, an denen mindestens drei Partner beteiligt sind. Die Programmpartner übernehmen die inhaltliche Auswahl der lokalen Bildungsbündnisse und deren verwaltungstechnische Betreuung.


