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27.08.2026

Demokratie, Kulturpolitik

Wir unterstützen das Bauhaus-Manifest 2026

Wir haben das Bauhaus-Manifest 2026 unterzeichnet. Gemeinsam mit zahlreichen Verbänden, Kulturinstitutionen und Einzelpersonen setzen wir damit ein Zeichen für die Freiheit des künstlerischen Denkens, für Weltoffenheit und für die Unabhängigkeit kultureller Institutionen.

Das Manifest wurde auf Initiative von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer gemeinsam mit Verbänden und Institutionen aus Kultur, Design, Handwerk, Architektur und Kirchen veröffentlicht. Seit seiner Veröffentlichung haben sich nach Angaben des Kulturstaatsministers bereits rund 1.600 weitere Unterstützer*innen angeschlossen.

Ausgehend von der Geschichte und Haltung des Bauhauses formuliert das Manifest sechs Grundsätze. Es fordert unter anderem, Kulturinstitutionen als Orte des Perspektivwechsels, des Widerspruchs und des demokratischen Dialogs zu stärken und ihre Eigenständigkeit gegenüber parteipolitischen Interessen und Einflussnahmen zu sichern. Zugleich bekennt es sich ausdrücklich zu Weltoffenheit und wendet sich gegen kulturfeindlichen Nationalismus.

Das Bauhaus wurde 1919 in Weimar gegründet und 1926 in Dessau wiedereröffnet. Unter dem Druck der Nationalsozialisten musste es 1933 endgültig schließen. Hundert Jahre nach der Wiedereröffnung in Dessau knüpft das Manifest an die gesellschaftspolitische Dimension des Bauhauses und seine Idee kultureller Erneuerung an.

Wir unterstützen dieses Anliegen und laden unsere Mitgliedseinrichtungen, Partner*innen und alle Interessierten dazu ein, das Bauhaus-Manifest 2026 ebenfalls zu unterzeichnen.

Zum Bauhaus-Manifest 2026 und zur Unterzeichnung

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