Einleitung
Sprache ist ein zentrales Werkzeug der menschlichen Kommunikation, das nicht nur Informationen übermittelt, sondern auch Emotionen und soziale Beziehungen beeinflusst. Mit dieser Macht geht eine große Verantwortung einher, da die Wortwahl unbewusst diskriminierend sein kann.
Problemstellung
Begriffe wie Asylant*in, Wirtschaftsflüchtling*e, Asylbewerber*in, Gastarbeiter*in, usw. haben sich im Alltag etabliert und prägen den deutschen Migrationsdiskurs. Die Nutzung solcher Begriffe kann Stereotype verstärken und soziale Ungleichheiten zementieren. Dies hat tiefgreifende Auswirkungen auf die betroffenen Personen und die Gesellschaft insgesamt.
Lösungsansatz
Teilnehmende wurden dazu eingeladen, ihre Sprachpraxis zu reflektieren und alternative, nicht-diskriminierende Ausdrucksweisen zu erlernen. Es ging darum, nicht nur bestimmte Begriffe zu vermeiden, sondern auch ein tieferes Verständnis für die sozialen und historischen Kontexte zu entwickeln, in denen diese Begriffe entstanden sind.
Ziel
Ein bewusster Umgang mit Sprache fördert ein respektvolles Miteinander und trägt zur Reduzierung von Diskriminierung bei. Die Reflexion über die eigene Sprachverwendung ist ein wichtiger Schritt hin zu einer inklusiveren Gesellschaft.
Herausforderung
Die größte Herausforderung bestand darin, eine 30-minütige Übung auf 5 Minuten zu komprimieren. Angesichts der wertschätzenden Rückmeldungen kann von einem gelungenen Gedankenexperiment ausgegangen werden.
Text: Sonkeng Tegouffo


