Menschen erkennen ihre Wirkungen täglich. Aber wenn es darum geht, sich mit anderen Menschen zu koordinieren, vielleicht auch Entscheidungen über Dinge zu treffen, die nicht in unserer direkten Wahrnehmung liegen – sprich: in Organisationen – dann, wird es wichtiger, Wirkungen systematisch zu erfassen und zu kommunizieren. Nicht nur, um sich zu legitimieren, aber auch, um die eigene Wirkung verbessern zu können. Denn wenn wir nicht bewusst auf Wirkung achten, fokussieren wir schnell nur auf das, was wir tun, statt auf die Ergebnisse für unsere Zielgruppen.
Darüber sprachen wir in unserem Workshop:
- Wie unterscheiden wir die Dinge, die wir tun und Wirkungen - die Ergebnisse und Veränderungen, die für unsere Zielgruppen relevant sind?
- Woher wissen wir eigentlich, was für unsere Zielgruppen relevant ist? Wir müssen mit ihnen sprechen, sie einbeziehen, vielleicht sogar Kontrolle an sie abgeben.
- Wir können auch erstmal ausprobieren und sehen, wie wir wirken. „Explorativ wirken“, sozusagen. Damit lernen wir mehr darüber, was wir eigentlich verändern sollten. Und je besser wir das wissen, desto eher können wir vorher schon sagen, wie wir wirken wollen – also „gezielt wirken“.
- Und wie messen wir das? Mit Werkzeugen der empirischen Sozialforschung: Befragungen, Beobachtungen, Zählungen oder strukturierten Gesprächen.
- Wir können uns dabei auf direkte Wirkungen fokussieren – „Stufe 4“ auf der Wirkungstreppe. Alles darüber hinaus ist möglich, aber kann leicht überfordern.
Text: Jonas Fathy


