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28.07.2026

Kulturpolitik, Landesverbände

Modellprojekt zeigt Wirkung von Strukturförderung

Ehrenamt koordinieren, neue Finanzierungsmodelle entwickeln, das Publikum zurückgewinnen oder die eigene Organisation weiterentwickeln – viele Aufgaben soziokultureller Einrichtungen finden jenseits einzelner Projekte statt. Gefördert werden bislang jedoch meist Projekte oder Investitionen, nicht aber die Strukturen, die kulturelle Arbeit dauerhaft ermöglichen. Genau hier setzte das Thüringer Modellprojekt „Strukturförderung Soziokultur 2023–2025“ an.

Mit Unterstützung des Freistaats Thüringen wurden sechs soziokulturelle Einrichtungen in ihrer strukturellen, programmatischen und strategischen Entwicklung gefördert. Ziel war es, ein Instrument zu erproben, das Zeit und Ressourcen für Organisationsentwicklung, Ehrenamtsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Publikumsentwicklung, Vernetzung und neue Finanzierungsstrategien schafft. Aufgaben, die durch klassische Projektförderung häufig nicht abgedeckt werden.

Gefördert wurden das FUNDAMENT Gotha, das KLEINOD Ilmenau, der Kulturschlachthof Jena, die Goetheschule Lauscha, Schloss Kannawurf und das 10aRium Greiz. Die Einrichtungen standen jeweils vor unterschiedlichen Herausforderungen: Einige mussten ihre Strukturen und Profile neu ausrichten, andere befanden sich noch im Aufbau oder mussten ihre überwiegend ehrenamtliche Arbeit stabilisieren.

Die jetzt veröffentlichte Dokumentation zeigt die Ergebnisse des Modellprojekts. Arbeitsabläufe wurden neu organisiert, Profile geschärft, Ehrenamtliche entlastet, Kooperationen ausgebaut und neue Formate entwickelt. In mehreren Einrichtungen trug die Förderung außerdem dazu bei, Krisen zu bewältigen und neue Entwicklungsperspektiven zu eröffnen.

Zur Dokumentation des Modellprojekts des Landesverbands Thüringen

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