Wie arbeiten und leben freie Musikschaffende in Deutschland? Welche Einkommen erzielen sie, wie viel Arbeit bleibt unbezahlt und welche Kosten und Risiken prägen ihren Berufsalltag? Diesen Fragen geht die bundesweite Studie MUSIK ZÄHLT des PRO MUSIK – Verband freier Musikschaffender e.V. nach.
Die Befragung soll ein möglichst realistisches Bild der Erwerbsrealität freier Musikschaffender zeichnen. Untersucht werden unter anderem Einkommen und Arbeitsaufwand, berufliche Kosten, Vertrags- und Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung sowie die Auswirkungen von Streaming und KI. Die Ergebnisse sollen eine belastbare Grundlage für kultur- und sozialpolitische Handlungsempfehlungen schaffen. Die wissenschaftliche Durchführung liegt bei einem Forschungsteam unter Leitung von Prof. Dr. Carsten Winter von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. In die Konzeption brachten zudem zahlreiche Partner*innen aus dem Musikbereich ihr Fachwissen ein, darunter der Deutsche Musikrat, das Deutsche Musikinformationszentrum, die Deutsche Jazzunion, FREO, unisono, der Verband Alte Musik und der Bundesverband Popularmusik.
Freie Musikschaffende sind eingeladen, ihre Erfahrungen einzubringen und so dazu beizutragen, unterschiedliche Tätigkeitsfelder, Erwerbsmodelle und Lebensrealitäten sichtbar zu machen.
An der Studie MUSIK ZÄHLT teilnehmen und weitere Informationen erhalten


