20 Organisationen und Einzelpersonen setzen mit dem Statement „Dritte Orte sind für gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar“ ein gemeinsames Zeichen für die strukturelle Bedeutung von Begegnungsorten in Städten und ländlichen Räumen. Der Bundesverband Soziokultur e.V. hat sich an der Entwicklung des Statements beteiligt und es mitunterzeichnet.
Die Unterzeichnung fand in Hamburg-Bergedorf im Rahmen von dOrt – Die Dritte Orte Konferenz 2026 im KörberHaus statt.
Dritte Orte als Teil gesellschaftlicher Infrastruktur
Das Statement beschreibt Dritte Orte als offene soziale und kulturelle Treffpunkte, die Begegnung, Mitgestaltung und Engagement ermöglichen. Sie wirken Polarisierung, Abgrenzung und Rückzug ins Private entgegen und stärken Vertrauen vor Ort. Zugleich wird betont, dass Dritte Orte dauerhaft gesichert werden müssen. Neben Räumen braucht es professionelle Strukturen, die Kontinuität, Qualität und Vernetzung gewährleisten.
Mitmach-Kampagne „Dritte Orte für Begegnung“
Begleitend zum Statement ist die Social-Media-Mitmach-Kampagne „Dritte Orte für Begegnung“ gestartet.
Einrichtungen, Initiativen und engagierte Einzelpersonen sind eingeladen, Beispiele und Erfahrungen sichtbar zu machen. Ob kurze Geschichte, prägnanter Satz oder Post mit bereitgestellter Grafik – jede Beteiligung trägt dazu bei, die Vielfalt und Wirkung Dritter Orte zu zeigen.
Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Statement und die politische Botschaft, Dritte Orte dauerhaft zu sichern und strukturell zu stärken.
Das vollständige Statement ist unter dritte-orte.org abrufbar. Dort findet sich auch die Liste der Unterzeichnenden sowie Informationen zur Beteiligung an der Kampagne.
Auf dem Foto
Von links:
Dorothea Kerrutt, Programmleiterin Engagement und Begegnung der Körber-Stiftung, Ulrich Kober, Director Demokratie und Zusammenhalt der Bertelsmann Stiftung, Tobias Bäcker, Geschäftsführer der pro loco Projektberatung Gute Orte GmbH, Julia André, Leitung Bereich Alter und Demografie der Körber-Stiftung und Leiterin KörberHaus, Louisa Riedel, Bereichsleitung Kultur bei der Beisheim Stiftung, Katharina Roth, Geschäftsführerin der Nebenan.de Stiftung gGmbH, Eva Nemela, Vorständin der Körber-Stiftung, Kristina Rahe, Kulturpolitische Geschäftsführerin des Bundesverband Soziokultur e.V., Stephanie Bock, Projektleitung beim Deutschen Institut für Urbanistik gGmbH, Martina Glass, Geschäftsführerin des Netzwerk für Demokratische Kultur e.V., Laura Scharm, Programmmanagerin bei der Stiftung Mercator, Inga Gertmann, Lead Partnerschaften bei More in Common e.V., Thomas Franke, Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Institut für Urbanistik gGmbH, Anne Kruse, Projektleitung beim Netzwerk Zukunftsorte e.V., Mirko Winkelmann, Referent der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE), Manuel Slupina Leiter Themengebiet Stadt & Land der Wüstenrot Stiftung

Kristina Rahe bei der Unterzeichnung des Statements © Bente Stachowske
