Um eine differenzierte Meinungsbildung in Gruppen anzuregen, werden Teilnehmende gebeten, sich zu einer ihnen naheliegenden Entscheidungsoption räumlich zu positionieren. Dafür werden Bodenanker (Karten, Poster, visuelle Marker zur Beschreibung der Option) ausgelegt, die entweder konkrete Optionen/Positionen/Alternativen oder eine Skala (Zustimmung zu einer Option z.B. von 1-10) symbolisieren. Die Aufforderung der Moderation lautet: „Stelle dich dort hin, wo Du Dich aktuell am ehesten verortest. Schau Dich um wer dort noch so steht und komm mit den Menschen ins Gespräch (warum, inwiefern, …).“
In einer erweiterten Runde kann die Möglichkeit gegeben werden, auch mit weiteren – anderen Positionen – ins Gespräch zu kommen.
Die Moderation kann außerdem die Deutung des Stimmungsbildes/der sich abbildenden Tendenzen anleiten, indem in der Gruppe offen interviewt wird.
Anschließend kann die Entscheidungsfindung im Plenum weitergeführt werden.
Tipps für die Durchführung:
Die Methode muss so anmoderiert werden, dass
a) die Optionen / Skala klar sind/ist, auf der sich Menschen verorten sollen
b) alle zu Ende zuhören, bevor Menschen aufstehen und loslaufen
c) es bietet sich an eine Klingel/Klangschale/auditives Signal zur Hand zu haben, um Kleingruppengespräche abzubinden
d) ggf. als Materialien neben Moderationskarten und Poster ein Bodenanker und Mikrofone (bei Großgruppe/outdoor)
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