Das „Cyphern“ geht immer und überall: Auf Spielplätzen, Straßen, Bühnen in großen und kleinen Spielstätten, spontan oder lange geplant, a cappella oder beschallt, mit oder ohne Erfahrung. Das Prinzip ist immer gleich: Eine Person gibt den Beat, und die andere sagt, was sie sagen will - auf Takt!
In der HipHop-Kultur, ist die „Cypher“ ein Kreis, ähnlich eines „Fishbowl“, in dem im Wechsel dargeboten wird - getanzt, gerappt, gebeatboxed etc.. Wer etwas beisteuert, steht innerhalb des Kreises. Will sich jemand einbringen, kommt er*sie mit in den Kreis oder mit auf die Bühne. Ist alles gesagt, geht man raus oder gibt das Mic weiter.
Was entsteht, ist ein rhythmisch-performativer Freestyle-Dialog.. mal „Battle“, mal „Storytelling“, mal Diskussion... aber immer mit Respekt und immer offen für neue Stimmen, die dazukommen wollen.
In der „Agora-Cypher“ streuen die MCs aktuelle Themen aus dem Alltag ein. „HighLevel“ ist, wenn man es schafft, das Publikum einzubinden - über Adlibs, Klatschen, Zurufe, usw.: Den Einklang spüren alle im „guten Flow“!
Tipps für die Durchführung:
Zu Anfang empfiehlt es sich ein bis zwei erfahrene Freestyler*innen im Boot zu haben, die nicht nur anmoderieren, Themen & Regeln vermitteln sondern die MCs auch ggf. performativ zusammenführen. Sprecht HipHop-Veranstalter*innen in Eurem Umfeld an. Sie können vermitteln.
ACHTUNG: Beschallung & Co im öffentlichen Raum brauchen Genehmigungen. Checkt die Voraussetzungen bei der Planung rechtzeitig in eurer Kommune ab.


