Agnes Scharnetzky, M.Ed. ist seit 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin in der John-Dewey-Forschungsstelle für die Didaktik der Demokratie (JoDDiD) an der TU Dresden. Sie ist seit 2004 in der der Politischen Bildung in Zivilgesellschaft, Wissenschaft und in Institutionen tätig mit Schwerpunkten auf Gedenkkultur, Demokratiearbeit, Jugendarbeit und Zivilcourage gegen antidemokratische Positionierungen. Sie war für das Demokratiezentrum Bayern und die Landesjugendringe Sachsen und Bayern tätig. Als Freie Referentin hat sie unter anderem für die Bundeszentrale für Politische Bildung, die Schwarzkopfstiftung Junges Europa, die Bundesakademie Kulturelle Bildung und den Bundesverband der Deutschgen Landjugend gearbeitet. Sie hat in den letzten Jahren vor allem zu Fragen von niedrigschwelliger und aufsuchender politischer Bildung gearbeitet und sich mit Aushandlungsprozessen in informellen politischen Bildungssettings beschäftigt. 2008 bis 2012 war sie Vorsitzende der Aktion Zivilcourage in Pirna.
"Wo Menschen sich begegnen, miteinander sprechen und handeln ist die Grundlage für Demokratie gelegt: Freie Menschen kommen zusammen, begeben sich in Beziehung und Aushandlung. Sie erleben sich in ihrer Unterschiedlichkeit als Gleiche und achten aufeinander. In dieser Sicht steckt viel der klugen Ansätze und Gedanken von Hannah Arendt drin. Die Allzeitorte haben das Potential, das ins Bewusstsein der Menschen zu rücken und somit als demokratisierend zu erleben, was man ohnehin gern tut.“


