standard-logo

30.04.2026

Landesverbände, Preis

Hamburger Stadtteilkulturpreis 2026 verliehen

Am 28. April 2026 wurde in der Halle 424 im Oberhafen der 23. Hamburger Stadtteilkulturpreis vergeben. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Wie wollen wir erinnern?“ des Salon International e.V.

Das partizipative Projekt aus dem Stadtteil Jenfeld setzt sich gemeinsam mit Nachbarschaft, Künstler*innen und Expert*innen mit Fragen von Erinnerung, Kolonialgeschichte und gesellschaftlicher Perspektive auseinander. Es schafft Räume für Dialog und macht Geschichte im lokalen Kontext erfahrbar.

Die Jury würdigte insbesondere den Ansatz, historische Themen mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen zu verbinden und niedrigschwellige Zugänge zur Auseinandersetzung mit Geschichte zu eröffnen. Künstlerische Formate übersetzen dabei komplexe Inhalte in zeitgemäße Ausdrucksformen und binden unterschiedliche Perspektiven ein.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen für lokale Kulturarbeit in Hamburg und macht die Qualität und Vielfalt stadtteilkultureller Praxis sichtbar.

Neben dem Gewinnerprojekt wurden neun weitere Initiativen als Finalist*innen nominiert. Der Publikumspreis ging an den Audio-Walk „Voices of Bahrenfeld“, bei dem Schülerinnen ihren Stadtteil aus eigenen Perspektiven erzählen.

Organisiert wird der Wettbewerb von unserem Landesverband STADTKULTUR HAMBURG.

Mehr Informationen zum Hamburger Stadtkulturpreis 2026

Ähnliche Artikel

 

23.10.2026

Kulturpolitik, Landesverbände

Freie Kulturarbeit in Thüringen unter Druck

Thomas Putz von der LAG Soziokultur Thüringen sieht im Gespräch mit dem Kultur- und Veranstaltungsmagazin t.akt die freie Kulturarbeit im Land unter Druck. Einrichtungen kämpfen mit Kürzungen, unsicheren Förderstrukturen und politischen Angriffen. Der Eindruck sei, dass die aktuelle Landesregierung dem [...]

Mehr lesen
 

28.09.2026

Landesverbände

Sachsen: Landeskulturverbände warnen vor Kürzungen

Die Interessengemeinschaft der Landeskulturverbände Sachsen warnt vor erheblichen Folgen der geplanten Kürzungen im sächsischen Kulturhaushalt. Im laufenden parlamentarischen Verfahren zum Doppelhaushalt 2027/2028 fordert sie Nachbesserungen, um kulturelle Infrastruktur und kulturelle Teilhabe im Freistaat zu sichern. Zu den zentralen Forderungen gehören [...]

Mehr lesen
 

24.09.2026

Landesverbände

Räume offen halten

Nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern stehen soziokulturelle Einrichtungen vor der Frage, wie sich die Bedingungen für ihre Arbeit verändern werden. Darüber haben Ulrike Hanf, Geschäftsführerin des Landesverband Soziokultur MV, bei NDR Kultur und Laura Armborst, Leiterin des Kulturprogramms der STRAZE [...]

Mehr lesen