Wie können Kinos ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden, ohne ihre programmatische Freiheit zu verlieren? Der 21. Bundeskongress der kommunalen Kinos widmet sich dieser Frage mit Vorträgen, Panels und Diskussionsformaten. Im Mittelpunkt stehen der Umgang mit gesellschaftlicher Polarisierung und die Rolle von Kinos als Orte demokratischer Öffentlichkeit.
Programm
Zum Auftakt am Donnerstag, 3. Dezember, diskutiert ein Branchenpanel über Neutralitätsgebot und Krisenkommunikation. Es sprechen Andreas Heidenreich (BkF), Christine Berg (HDF Kino), Christopher Bausch (AG Kino) und Katja Hergenhahn (Kulturrat Hessen). Am Samstag hält Prof. Friedhelm Hufen (Universität Mainz) einen Vortrag zum Neutralitätsgebot aus juristischer Sicht. Eine interaktive Lecture behandelt Krisenkommunikation, zwei Denkräume befassen sich mit der kinopolitischen Identität und rechtssicheren Vereinssatzungen.
Den Kongress eröffnet am Donnerstag, 3. Dezember, der Film „Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“ (2026) in Anwesenheit des Regisseurs Volker Schlöndorff. Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt.
Die Veranstaltung ist öffentlich und richtet sich an Kinomacherinnen und Kinomacher, Kulturschaffende und Interessierte. Anmeldung erforderlich.


