Im Diakonieladen Esslingen halten sich unterschiedlichste Menschen auf. Kund*innen mit knappem Budget, Spender*innen von Kleidung, Möbeln etc., Ehrenamtliche und Beschäftigte – sie alle teilen diesen Raum. Und doch begegnen sie einander eher selten. Ein kurzes Gespräch an der Kasse und schon tauchen alle wieder in ihre Lebensrealität ab.
Demokratie beginnt da, wo Menschen einander begegnen
Das wollten die Betreibenden des Diakonieladens Esslingen ändern. Im Projekt "DemoCrazy" wird der Laden zum Begegnungsort für gelebte Demokratie. Zusammen mit dem Evangelischen Fachverband für Arbeit und soziale Integration (EFAS e.V.) und dem Kulturzentrum Dieselstrasse e.V. schuf das Allzeitorte-Team niedrigschwellige Aktionen, die Lust auf Mitgestalten machen: Capoeira, Malworkshops, eine Lesung mit anschließender Diskussion. Die kreativen Formate luden nicht nur das Laufpublikum zum Verweilen ei, sondern brachte auch das Team aus Ehrenamtlichen und Beschäftigte ins Gespräch: Welche Veranstaltungen möchten wir entwickeln, wie setzen wir sie um?
Schritt für Schritt zur Teilhabe
Miteinander ins Gespräch zu kommen, verschiedene Sichtweisen zu entdecken und zu merken, dass man sich aktiv einbringen kann, ermöglichte das Projekt "DemoCrazy". Als Teil des Förderprogramms "Allzeitorte" schaffe es experimentelle Spielräume und kreative Orte der Beteiligung, wo Menschen ohnehin sind – wie hier im Diakonieladen.
DemoCrazy zeigt: Demokratie macht Spaß – wenn wir sie gemeinsam gestalten.


